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Community Management - ein Konzept

Durch langjährige Erfahrung in der Betreuung der Community Hobbyschneiderin 24, haben wir dies Konzept entwickelt, was wir hier vorstellen möchten.

Die Betreuung von großen Menschengruppen, die nur schriftlich kommunizieren, ist ein sehr neues Feld der Beschäftigung. Es gibt weder adäquate Ausbildungen dazu, noch belastbare Richtlinien. So entsteht nicht nur bei uns, sondern auch bei anderen vieles durch try & error und learning by doing.

Unser Community Konzept richten wir nach den folgenden Punkten aus:

  • bedürfnisorientiert
  • userzentrierter Ansatz
  • sozialkompetent
  • authentisch
  • verbindlich
  • wirtschaftlich
  • christliches Menschenbild

bedürfnisorientiert:

Wir alle wissen und tun es - uns nach unseren Bedürfnissen richten. Teilweise bewußt, teilweise unbewußt. Die Bedürfnisse der einzelnen versuchen wir möglichst optimal zu befriedigen, ohne dabei die Gemeinschaft als Ganzes aus dem Auge zu lassen.
 

userzentrierter Ansatz:

Frei nach Rogers und seiner klientenzentrierten Gesprächstherapie lassen wir die Menschen, so weit als möglich sie selbst sein und nehmen jeden an, wie er ist. Bei Konflikten der user mit sich selbst, Teilen der Gruppe oder gar mit der Gruppe als ganzes, versuchen wir die vorhandenen Konfliktlösungsmöglichkeiten der Beteiligten zu nutzen und damit eine gemeinsame neue Perspektive zu erarbeiten.

sozialkompetent:

Eine Gruppe, vor allem eine sehr große, erfordert vom Einzelnen ein hohes Maß an Sozialkompetenz, welche im Idealfall das Optimum zwischen Selbstverwirklichung und sozialer Kompromißbereitschaft darstellt. Im Umgang Miteinander blicken wir deshalb immer wieder auf die Fähigkeiten des einzelnen users in der Gruppe einen Platz zu finden und unterstützen sie dabei dies umzusetzen.

authentisch:

Der von uns verfolgte Ansatz des Community Managements erfordert es, sich selber als Person einzubringen. Jeder Versuch sich dabei zu verbiegen oder in einer besonderen Art darzustellen, ist unserer Meinung nach auf Dauer zum Scheitern verurteilt. Nur wer er selbst ist und zu sich selbst und seinen Handlungen steht, wird von der Gemeinschaft auf Dauer akzeptiert werden können.

verbindlich:

Die Verbindlichkeit ist der Schlüssel des gegenseitigen Aufeinander verlassen könnens und damit ein sehr wichtiger Punkt, um gegenseitiges Vertrauen zu schaffen.

wirtschaftlich:

Wie es in einem alten Karnevalslied so schön heißt: "Wer soll das bezahlen, wer hat soviel Geld?, stellt sich bei allem was man macht früher oder später die Frage der Wirtschaftlichkeit. Hier steht man schnell vor dem Problem der Käuflichkeit der Betreiber, Moderatoren, aber auch der user. Dies ist in jedem Fall zu vermeiden, da die Authentizität damit hinfällig würde. So muß man also von Fall zu Fall schauen, auf welche wirtschaftliche Basis man die Gemeinschaft stellt und dies auch deutlich kommunizieren.

christliches Menschenbild:

Dieses Menschenbild, welches den Menschen als fehlbare und liebenswerte Person annimmt, bildet die Grundlage all dessen, was wir oben an einzelnen Punkten angebracht haben, denn dieses ermöglicht es uns zwischen Person und Handlung zu unterscheiden und jedem den entsprechenden Respekt entgegen zu bringen - vor allem in Konfliktsituationen ermöglicht uns dies sehr klar Stellung zu  beziehen und zu diskutieren.

 

Sollten Sie Fragen dazu haben oder eine Community gründen oder betreuen wollen, erarbeiten wir gerne mit Ihnen die passendne Konzepte dafür und unterstützen Sie bei der Umsetzung.